
Du gehst zum Netzwerk-Event. Irgendwo im Raum sind die Menschen, die du kennenlernen willst. Nur: Wie findest du sie und wie kommen sie zu dir? Kennen wir alle, und allzu viele Versuche gibt ein Abend nicht her.
Marc Preusche, Networking-Fuchs, hatte die Antwort: “Sam, kannst du ein Modell von deinem Solar Port mitbringen?“
“Machen wir, aber richtig, keine halben Sachen.“ Die Leiser Wurzeln verpflichten.
Ein massstabsgetreues Holz-Solar-Carport Modell. Darunter geparkt: Die schönsten Sportwagen der Welt, auf ihre elementaren Designlinien reduziert und in weisser Keramik gegossen. Beides am Computer entwickelt, von Hand gebaut und gegossen.
Ein Konversationsmagnet, keine Messestand-Dekoration.
Beim Event führte das Modell dazu, dass jeder sofort verstand, was ich tue. Und die Menschen, die auf mich zukamen, hatten eine Verbindung zu Solar Carports oder einfach zu Sportwagen. Angezogen und vorqualifiziert durch das Modell.
Hinter dem Modell steckt eine Überzeugung, die sich in jedem Solar Port wiederfindet: Die meisten Solar-Überdachungen sind langweilig. Funktionale Zweckbauten, hingestellt, um Strom zu liefern. Aber niemand setzt sich für etwas ein, das ihm nicht gefällt. Schon gar nicht, wenn es seinen Lebensraum verschlechtert.
Mein Clean-Tech-Weg: Eine begehrliche Lösung, die Menschen haben wollen. Und die ist nebenbei sauber.
Wer Lösungen für unseren Lebensraum ernst nimmt, baut Dinge, die Menschen wollen und nicht nur akzeptieren. Form und Funktion gehören zusammen. Wer in seinem Bereich der Beste sein will, macht keine halben Sachen.
Was ich beim nächsten Modell anders mache: kleiner bauen, damit es mobiler wird und die Schwelle zum Mitbringen sinkt. Und die Technik muss nicht funktionieren, das Modell muss wirken.