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Es geht um Parkplätze, Energie und Wirtschaftsstandort. Wo andere nur Asphalt oder Probleme sehen, sehe ich Kraftwerke.

Warum schauen so viele Städte jeden Tag zu, wie Geld verloren geht?

Es geht um Parkplätze, Energie und Wirtschaftsstandort.
Wo andere nur Asphalt oder Probleme sehen, sehe ich Kraftwerke.

Dieser hier in Biel: Über 200 Stellplätze. Öffentlich. Kostenpflichtig.
Umgeben von Industrie und Eishockeystadion. Stromabnehmer direkt vor Ort.

Beste Voraussetzungen. Für die Stadt keine Priorität.

Jedes Mal, wenn ich einen solchen Parkplatz sehe, fange ich an zu rechnen. Wie viel PV-Leistung hier möglich ist. Wie viel Potenzial hier täglich verloren geht.

--> Jetzt kommt Bewegung in die Sache.
Oder auch nicht.

Ab 1. Januar 2026 gilt im Kanton Bern eine Solarpflicht für Parkplätze.
☀️ Neue öffentliche Parkplätze ab 80 Stellplätzen, die kostenpflichtig sind.
☀️ Bestehende Park-and-Ride-Anlagen mit mehr als 50 Abstellplätzen.

Und der Parkplatz in Biel? Fällt nicht darunter. Er ist bestehend.

Frankreich geht weiter:
Pflicht auch für bestehende Parkplätze über 1.500 m².

Ich mag Eingriffe grundsätzlich nicht. Schon gar nicht in der Privatwirtschaft.
Aber bei öffentlichen Parkplätzen von Städten habe ich gemerkt: Es wird nicht nur nach Sinnhaftigkeit entschieden.
Oft finden Business Case und Vorteile wenig Beachtung.

Vielleicht braucht es hier die Regel, damit wir vorankommen.
Und manchmal reicht selbst die Regel nicht.

Der Parkplatz in Biel zeigt es: Grosses Potenzial für Gewerbe, Energiewende, Nachhaltigkeit und Besucher.
Die Anlage würde sich selbst tragen.

Trotzdem: keine Priorität.

Die neue Pflicht ist ein Anfang. Das Potenzial liegt allerdings nicht nur bei neuen Parkplätzen.

Wer sieht das und handelt?