
Elektrische Gebrauchtwagen: Chance oder Zeitbombe?
Die Antwort hängt von der Batterie ab.
Und davon, ob du ihr und deinem Händler vertrauen kannst.
Meine Tesla Roadster Geschichte:
Blind vor Liebe kaufte ich den Roadster als erstes eigenes Auto.
Abholung in Deutschland, Import auf eigener Achse in die Schweiz.
Erste Volladung zu Hause. Am nächsten Tag ging nichts mehr.
Der Roadster war tot.
Tesla-Diagnose:
Batterie wurde tiefentladen, extern behelfsmässig repariert (obwohl von Tesla abgelehnt) und der Zustand der Batterie beim Verkauf falsch deklariert.
Der Händler lieferte den Wagen nicht vollgeladen aus.
So fällt der Fehler erst zu Hause bei der ersten Volladung auf.
Hätte zum Fahrzeugbrand führen können.
Nach viel Ärger: Kauf rückabgewickelt.
Batterieersatz: > 40'000 CHF.
Was das zeigt:
Batterie = wesentlicher Teil des Fahrzeugwerts bei E-Autos.
Batteriezertifikat = wichtigster Teil beim Kauf.
Aber: Das Zertifikat richtig verstehen UND sicherstellen, dass es echt ist.
Das ist die Herausforderung.
Die Chance für Autohändler:
Wenn du als Händler Vertrauen und Relevanz in deiner Region hast, kaufen Kunden bei dir.
Weil sie dir in der Unsicherheit vertrauen: Du bist vertraut, kennst dich aus, bist kompetent und verkaufst keinen Schrott.
Wenn du unsichtbar und austauschbar bist, verlierst du gegen Online-Plattformen und schwarze Schafe.
Relevanz und Vertrauen sind die wichtigsten Assets im Vertrieb.
Gerade bei Veränderungen wie dem elektrischen Antrieb.
Nimm deine Kommunikation in die Hand. Lagere deine Stimme nicht länger an Hersteller und Agenturen aus.
Von generischer Kommunikation zu persönlicher Präferenz in deiner Region.